Diakonie – der soziale Dienst der evangelischen Kirchen

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„Wissen macht stark 2.0“ bietet Online Stammtisch und Online Sprachtreff an

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Das Team von „Wissen macht stark 2.0“
heißt alle Interessierte online willkommen

 

 

 

Seit Januar 2021 führt das neue Projekt „Wissen macht stark 2.0“ das erfolgreiche Informationsprojekt „Wissen macht stark“ weiter. Das neue Projekt möchte verstärkt den gegenseitigen Austausch und Begegnungen von Menschen fördern und bietet Informationen für Menschen, die Interesse am Thema Migration und Gemeinsam Leben haben an. Weiterlesen

Niemand darf durchs Raster fallen

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Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar: Diakonie Hessen mahnt, in der Corona-Krise niemanden zurückzulassen

2009 wurde der Welttag der sozialen Gerechtigkeit von den Vereinten Nationen (UNO) ins Leben gerufen, um jährlich am 20. Februar an das Leitbild der sozialen Gerechtigkeit in Gemeinschaften zu erinnern. Die Diakonie Hessen nimmt den Tag zum Anlass und ruft dazu auf, sich gerade in Zeiten der Pandemie auch in Hessen aktiv Weiterlesen

Was tun bei Mietschulden, Kündigung, Räumungsklage?

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Vortrag und Träger übergreifendes Fachgespräch

Michelstadt, 11.2.21: Beraterinnen der Arbeiterwohlfahrt (AWO), des Caritas Verbandes, des Diakonischen Werkes Odenwald (DWO) und interessierte Gäste trafen sich in einer Video-Konferenz, um sich zu informieren, was nötig ist, wenn Mietern der Wohnungsverlust aufgrund von Schulden droht. Weiterlesen

Angebote der Fachstelle Demenz auch online-Angehörigengesprächskreis Demenz digital

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Einen Menschen mit Demenz zu begleiten ist nicht immer einfach. Das Zusammenleben oder auch regelmäßige Besuche bieten oft Anlass für Sorgen, Ärger, Kummer oder Stress. Kontaktbeschränkungen und Auflagen verkomplizieren die Situationen und führen nicht selten zu Gefühlen von Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Viele Fragen sind schwer zu entscheiden und für viele Situationen sind auch keine guten Lösungen in Sicht. Weiterlesen

Ministerpräsident Volker Bouffier überreicht Wolfgang Gern den Hessischen Verdienstorden am Bande

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Presseinformation

Frankfurt am Main, 8. Juni 2016

Festakt in der Staatskanzlei –Bouffier: Gern ist ein Streiter und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit

Festakt in der Staatskanzlei: Ministerpräsident Volker Bouffier hat heute dem früheren Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Hessen, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, den Hessischen Verdienstorden am Bande überreicht. Der Hessische Ministerpräsident beschrieb Gern als „einen Streiter und Kämpfer für die soziale Gerechtigkeit –in der Kirche wie auch der Politik.“ In den vergangenen 16 Jahren habe Gern der Diakonie eine starke Stimme gegeben und sich für jene eingesetzt, die in unserer Gesellschaft keine laute Stimme haben. „Dr. Wolfgang Gern ist fachlich versiert, unermüdlich und leidenschaftlich für die Menschen engagiert. Für seine Verdienste gebührt ihm ein herzliches Dankeschön“, sagte Ministerpräsident Bouffier.

Der neue Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hessen Pfarrer Horst Rühl erinnerte anlässlich der Auszeichnung an „das konstante und nie nachlassende diakonische Eintreten Gerns für das Zusammenwirken von Kirche und Politik. Die Auszeichnung macht deutlich, dass die Wohlfahrtsverbände in unserem Bundesland nach wie vor eine erwünschte und wesentliche Rolle bei der Gestaltung der Sozialpolitik spielen. Hilfe zur Selbsthilfe ist die Grundlage allen Handelns in der Wohlfahrtspflege. Es geht uns doch darum, betroffene Menschen in ihren Notsituationen wahrzunehmen und sie bei der Entfaltung ihrer individuellen Fähigkeiten so zu stärken, dass sie in der Lage sind, eigenverantwortlich ihr Leben zu gestalten. Die Auszeichnung durch den Ministerpräsidenten zeigt, dass der konstruktiv-kritische Dialog zwischen dem Land Hessen und der Diakonie mit einem so profilierten Vertreter sehr geschätzt worden ist. Daran knüpfe ich gerne an. Ich will diese Partnerschaft und diesen Dialog gerne aktiv weitergestalten.“

Zur Person:

Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, geboren in Berlin, war von 2013 bis zu seinem Ruhestand im Mai 2016 Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen. Zuvor war er seit dem Jahr 2000 Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, das mit dem Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck zur Diakonie Hessen fusionierte. Gern wird sich nun erneut der Entwicklungshilfe widmen, einem Anliegen, das er bereits seit seiner Studienzeit verfolgt hat. Gern war während seiner Studienzeit Flüchtlingshelfer in Laos und Kambodscha. Nach seinem Vikariat in Hirschhorn am Neckar arbeitete er als Gemeindepfarrer in Reichelsheim im Odenwald. Dr. Wolfgang Gern war Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und gehörte landes-und bundesweiten kirchlichen, diakonischen und sozialpolitischen Gremien an. In den Jahren 2007 bis 2011 war er Sprecher der Nationalen Armutskonferenz. Der Theologe gehörte unter anderem dem Integrationsbeirat der Hessischen Landesregierung an, war Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen und Mitglied des Rundfunkrates des Hessischen Rundfunks. Von ihm stammen Veröffentlichungen zu den Themen: interkulturelle Theologie, Religions-und Kirchengeschichte in Asien, entwicklungspolitische Fragen, Praktische Theologie.

Neu: Fahrdienst zur Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz

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Jeden Dienstag von 14:00 – 18:00 Uhr treffen sich Menschen mit leichter bis mittelschwerer Demenz für 4 Stunden im Dorftreff in Rai Breitenbach und werden dort liebevoll von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen  des Diakonischen Werkes betreut.

Seit Mai haben wir unseren Service erweitert und können die Gäste auch zuhause abholen und anschließend wieder heimbringen. In den geräumigen PKW passt auch ein Rollstuhl und Rollator.

Das Betreuungsangebot ist vor allem eine Bereicherung des Alltags unserer Gäste, die sich in der kleinen Gruppe sehr wohl fühlen und sich für Dinge begeistern, die alleine zuhause weniger Anreiz bieten.  Genauso bietet es aber auch eine Entlastung für die Pflegenden, die einen Nachmittag unbesorgt Erledigungen machen oder freie Zeit genießen können, während sie ihre Angehörigen gut versorgt wissen.

Das Beschäftigungsangebot besteht aus Bewegungs- und Brettspielen, Basteln, Kochen, Singen und vielem mehr, abgestimmt auf die jeweiligen individuellen Möglichkeiten der Gäste sowie einem gemeinsamen Kaffeetrinken.

Wir, das Team der „Haltestelle“ freuen uns über neue Gäste!

Eine Anmeldung ist erforderlich über die Fachstelle Demenz im Diakonischen Werk, Tel.: 06061/ 9650-117 oder -0

Girly-und Boys-Day Presseartikel

Michelstadt, 28.04.20016: Wie jedes Jahr fand im April der Mädchen- und Jungen- Zukunftstag statt, hier ist der Ursprungsgedankte, dass Mädchen für einen Tag in typische Männerberufe und umgekehrt Jungen in typische Frauenberufe Einblick bekommen.

In diesem Jahr konnten 13 Jungen und ein Mädchen von verschiedenen Schulen, aus dem Odenwald und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, die Soziale Arbeit und den kaufmännischen Bereich des Diakonischen Werkes Odenwald näher kennenlernen.

Anja Scheibel, tätig in der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familie und Sexualität sowie Fachberatungsstelle Demenz, Lisa Ganß zuständig für Sekretariat der Leitung und Personal, Ulrike Werner-Paulus -Bereichsleiterin des Psychosozialen Zentrums und Jörg Hilsenbek –Mitarbeiter im Betreuten Wohnen Michelstadt, begrüßten die Kinder in der Bahnhofstraße in Michelstadt. Sie waren gespannt ob das Programm, das vorbereitet wurde gut ankommt und alle am Nachmittag zufrieden nach Hause gehen können würden.

Auf die Frage „Was wisst Ihr bereits über die Diakonie?“ Gab er vorerst nur wenig Rückmeldung, so war das Ziel klar, am Ende des Tages sollte jeder eine Antwort hierauf haben. Der Vormittag gab den Schülern und der Schülerin die Möglichkeit eine Rallye durch die Räumlichkeiten des Diakonischen Werkes zu machen und hierbei schon einiges über die verschiedenen Seiten der Sozialen Arbeit sowie die Beratungsangebote zu erfahren. Mitarbeitende, die über die Gänge liefen konnten befragt werden, die sonst verschlossenen Bürotüren standen an diesem Tag für die jungen Besucher offen, Broschüren und Flyer wurden durchstöbert.

Anhand von vorbereiteten Karten wurde später dann in der Runde darüber diskutiert, was dem Einzelnen im Leben und für die Zukunft wichtig ist, z.B. Freunde, Familie, ein großes Haus, ein schickes Auto, aber auch was uns bei dieser Zielerreichung „dazwischen“ kommen kann. Ein Unfall, damit verbunden eine körperliche Behinderung. Schulversagen, Familien- oder Suchtprobleme, eine daraus entstehende psychische Erkrankung. Eine ungewollte Schwangerschaft und damit ganz andere Lebensumstände, als die der Freunde. Eine Explosion in Biblis, die uns alle zu Flüchtlingen machen könnte. Die Kinder wurden bewusst mit solchen Beispielen konfrontiert, um so den Aufgabenbereich der Sozialen Arbeit und die Wichtigkeit der Beratungs-, Hilfs- und Betreuungsangebote des Diakonischen Werkes Odenwald klar darstellen zu können.

Sie durften selbst in Gruppenübungen in die Rolle des Sozialarbeiters/der Sozialarbeiterin, des/der Betroffenen, der Familie und Freunde schlüpfen und sich gegenseitig beraten.

„Mir hat es gut gefallen, denn ich weiß jetzt was die Diakonie macht und eigentlich kann man mit fast jedem Problem zur Diakonie kommen und bekommt Hilfe, das finde ich gut!“, ein Satz eines Schülers aus der Abschlussrunde.

Kontakt und Informationen: Das Diakonische Werk Odenwald ist Träger psychosozialer Beratungs- und Betreuungsangebote und der soziale Dienst der evangelischen Kirche für den Odenwaldkreis. Die Angebote sind offen für alle Ratsuchenden, unabhängig von Religion oder sozialem Status. www.diakonie-odenwald.de. Termine können unter 0606196500 oder mail@dw-odw.de vereinbart werden.

Heinz-Günther Gasche, der ehemalige Hauptgeschäftsführer des früheren Diakonischen Werkes in Hessen-Nassau, ist am 10. Mai verstorben

Frankfurt / Darmstadt, 12. Mai 2016. „Mit großer Trauer haben wir vom Tod Heinz-Günther Gasches erfahren und erinnern uns seiner in tiefer Dankbarkeit für seine langjährige diakonische Leitungsverantwortung“, sagte Pfarrer Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen. Von 1972 bis 1990 war Gasche Hauptgeschäftsführer des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN), das 2013 mit dem Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck (DWKW) zur Diakonie Hessen fusionierte.

Heinz-Günther Gasches Interesse galt dem kirchlichen Profil der Diakonie, wobei der Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Diakonie der Gemeinde lag. Während seiner Amtszeit wirkte er an der Weiterentwicklung der Gemeindekrankenpflege mit. Zudem baute er ein flächendeckendes Netz von Dekanatsstellen, den heutigen regionalen Diakonischen Werken, auf.

Auch überregional war Gasche in zahlreichen Funktionen tätig. So engagierte er sich unter anderem im Diakonischen Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dessen stellvertretender Vorsitzender er zeitweise war, sowie als Vorsitzender des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der EKD. In seinem Ruhestand widmete er sich besonders der Krankenhausseelsorge und gemeinsam mit seiner Frau Elly-Ruth der Flüchtlingsarbeit. „Wir haben mit Heinz-Günther Gasche einen diakonisch profilierten Theologen verloren“, sagte Rühl abschließend.

Die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Ulrike Scherf, würdigte Gasche als „wichtigen Brückenbauer zwischen Kirche und Diakonie“. Dem evangelischen Pfarrer sei es immer wichtig gewesen, „dass die Kirche die Diakonie nicht aus dem Blick verliert und umgekehrt“, so Scherf, die Mitglied im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen ist. Beeindruckt habe sie zudem, dass Gasche sich in seinem Heimatort Usingen bereits seit 1992 in der Flüchtlingsarbeit engagierte. Scherf: „Heinz-Günther Gasche war ein Pfarrer, der Glaube und Nächstenliebe immer als Einheit begriff. Seine Erfahrung, sein persönlicher Einsatz und seine theologische Weitsicht werden Kirche und Diakonie fehlen.“

„Ohne Loben und Danken geht es nicht. Das war das Lebensmotto von Heinz-Günther Gasche. So habe ich ihn kennen- und schätzen gelernt – als einen fröhlichen Christenmenschen, der mir zum väterlichen Freund wurde“, erinnerte sich der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hessen, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern. Gern war von 2000 bis zur Fusion 2013 Vorstandsvorsitzender des DWHN und somit einer der Nachfolger.

Heinz-Günther Gasche war ein leidenschaftlicher Prediger und ein einfühlsamer Seelsorger – vom Lehrvikariat in der Jugendstrafanstalt Rockenberg im Jahre 1952 bis zur hohen Leitungsverantwortung im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau von 1972 bis 1990. 1972 war er gerade als Pfarrer der Wartburggemeinde in Frankfurt zum Dekan seines Dekanats Bornheim gewählt worden. Zu diesem Zeitpunkt starb plötzlich der damalige – und erste – Hauptgeschäftsführer des im Jahre 1960 gegründeten Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN). Die Gremien des DWHN wählten Gasche einstimmig zu Walter Rathgebers Nachfolger.

Stichwort Diakonie Hessen
Die Diakonie Hessen – Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.V. ist der soziale Dienst der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck. Als Landesverband unterstützt sie ihre über 430 Mitgliedseinrichtungen im gesamten Gebiet des Bundeslandes Hessen, in Teilen von Rheinland-Pfalz und im thüringischen Schmalkalden. 30 regionale Diakonische Werke bieten in den Regionen praktische Hilfe auf vielen Gebieten. Es gibt mehr als 1.300 Einrichtungen, Angebote und ambulante Dienste in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Alten- und Krankenpflege, Sucht- und Behindertenhilfe, Migrations- und Flüchtlingsarbeit sowie in der Beratung von Menschen mit sozialen Schwierigkeiten. Die Diakonie Hessen ist Träger des Evangelischen Fröbelseminars, das an den Standorten Kassel und Korbach sozialpädagogische Fachkräfte ausbildet.

BCO sucht seine ehemaligen Zivildienstleistenden

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Behindertenclub Odenwald wird vierzig 

Michelstadt, in vier Wochen feiert der BCO (Behindertenclub Odenwald e.V.) seinen 40. Geburtstag.

Anlässlich des Jubiläums denkt der Verein voller Dankbarkeit an die vielen Helfer und Begleiter aus diesen vier Jahrzehnten, an die Zeit der Gründung, als Menschen mit einer Behinderung kaum aus ihren Wohnungen heraus kamen.
So wurde es zu einem Hauptanliegen des neu gegründeten Clubs für Menschen mit Behinde-rungen diesen Personen die Mobilität wieder zurückzugeben, damit sie wieder „unter Menschen“ kommen konnten. Daran erinnert Elfi Kissinger, die Vorsitzende des Vereins. Sie berichtet, dass diese Arbeit damals nur möglich gewesen sei, weil es engagierte Zivildienstlei-stende gab. Mit dieser Hilfe konnten Betroffene auch wieder ihre Angelegenheiten auf Ämtern und Behörden selbst erledigen.

Mit ihren Fahrdiensten haben die BCO-Zivis vieles ermöglicht, was bis dahin undenkbar war.

Es wurden zum Teil auch weite Strecken zurückgelegt, die nicht an den Kreisgrenzen endeten. Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, das war das Motiv. Und ohne die Zivis mit ihrer Begeisterung und ihrem Engagement wäre das nicht gegangen, ist Kissinger überzeugt.

Zum 40. Geburtstag des BCO wünschen sich die Vereinsmitglieder viele ehemalige Zivildienstleistende unter den Gästen. Kissinger wettet, dass mindestens 20 zur Feier kommen werden.

Die Jubiläumsfeier findet am Samstag, den 18. April 2015 ab 14.00 Uhr in den Räumen des Diakonischen Werkes Odenwald in der Bahnhofstraße 38 in Michelstadt statt, wo der BCO heute seinen Sitz hat.

Da die Datenschutzrichtlinien nicht zulassen, dass man die persönlichen Adressen von ehemaligen  Zivildienstleistenden speichert, fehlen die Anschriften. Deshalb lädt der BCO über die Presse seine Ehemaligen ein. „Wir hoffen, dass viele ehemalige sich angesprochen fühlen und freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.“ ergänzt Bärbel Simon, die Leiterin des Diakonischen Werks, dem der BCO angeschlossen ist. Auf die Frage nach dem Wetteinsatz antwortet Kissinger: Wenn wir die Zahl 20 nicht erreichen, werde ich innerhalb der nächsten 12 Monate einen exklusiven Rollstuhlevent hier im Odenwaldkreis organisieren.

Heute ist der BCO ein Selbsthilfeverein für Menschen mit einer Körperbehinderung und hat rund 60 Mitglieder. Zu seinen Angeboten gehören monatliche Treffen, Ausflüge, Freizeiten, der Besuch von Veranstaltungen, Kegeln im vierzehntägigen Rhythmus, wöchentlicher Englischunterricht in zwei Schwierigkeitsgraden, die Eltern-Kind-Gruppe mit wöchentlichem Familienrollstuhlsport und –spiel, Fahrten zum Rollstuhlsport im Kreisgebiet, gegenseitige Besuche und vieles mehr.

Der Behindertenclub Odenwald e.V. ist Mitglied der Diakonie Hessen und hat seine Geschäftsstelle in den Räumen des Diakonischen Werkes Odenwald. Weitere Informationen geben die Vorsitzende Elfi Kissinger, Telefon 06163 – 2113 und die Mitarbeiterin Sabine Arndt, Telefon 06061 – 96500.

– „Aspekte gelingender lokaler Vernetzung und Kooperation“ –

Am Dienstag, dem 19. April 2016 fand von 14 bis 16 Uhr in den Räumen der Volksbank Odenwald in Michelstadt eine Fachtagung mit 64 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Eingeladen hatte die Liga der freien Wohlfahrtsverbände im Odenwaldkreis. Die Gäste beschäftigten sich theoretisch und praktisch mit Fragestellungen rund um „Aspekte gelingender lokaler Vernetzung und Kooperation“.

Fachkräfte stehen zunehmend vor der Herausforderung, ihre Professionalität und ihre Angebote in Sozialraum bezogene präventive Netzwerken und Kooperationsstrukturen einzubinden. Systeme, die bislang eher nebeneinander gearbeitet haben, müssen eine wirksame und zugleich effiziente Art der Zusammenarbeit finden und etablieren. Wie kann die gleichberechtigte Kooperation zwischen den Akteuren aus den verschiedenen Fachdisziplinen gestaltet werden? Was sind Kennzeichen einer wirksamen lokalen Vernetzung? Diesen Fragen widmete sich der Impulsvortag von Silke Bilz, der Fachreferentin vom Felsenweg Institut der Karl Kübel Stiftung in Dresden  und der anschließende Fachaustausch.

Die Teilnehmenden nahmen viele praktische Tipps aus der Tagung mit und zeigten sich überrascht „über die Vielzahl der Netzwerke“ und darüber, wie „toll, leicht und effektiv man netzwerken kann“.

Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Volksbank Odenwald und mitfinanziert über den Odenwaldkreis.

 – Stichwort „Liga“ –

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege im Odenwaldkreis ist der Zusammenschluss der fünf im Odenwaldkreis vertretenen Wohlfahrtsverbände. Die Wohlfahrtsverbände haben in Deutschland eine lange Tradition und treten anwaltschaftlich für benachteiligte Menschen ein. Außerdem koordiniert die Liga die Aktivitäten zwischen den Verbänden und fungiert als Ansprechpartner für Politik und Verwaltung.

Den Vorsitzende der Liga im Odenwaldkreis ist derzeit der Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes,  Holger Wiesmann.

Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Odenwaldkreis

Illigstraße 11

64711 Erbach

Tel.: 06062 – 60712, Fax: 06062 – 60755, mailto: drk.odw@t-online.de

Weiterhin sind in dem Gremium vertreten: Dr. Michael Reuter für die Arbeiterwohlfahrt, Ursula Klemm für den Caritas-Verband, Bärbel Simon für das Diakonische Werk Odenwald und Margit Balß für den Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege ist angebunden an die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. (mehr: http://liga-hessen.de/)

CIMG0022Logo der Liga der freien Wohlfahrtspflege im Odenwaldkreis

 

 – TAGUNGSDOKUMENTATION –

Der Vortrag von Silke Bilz wie auch die Dokumentation der Gruppenarbeit kann hier eingesehen werden:

Vortrag und Power-Point-Präsentation: 16-04-19 Präsentation Aspekte gelingender Vernetzung und Kooperation S.Bilz

Fotoprotokoll der Gruppenarbeit: Protokoll Fachtag LIGA Odenwald am 19.04.16_

Die erstellten Netzwerksteckbriefe, der frei gegebene E-Mail-Verteiler wie auch die Vordrucke können von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als PDF angefordert werden bei ralf.binder@dw-odw.de.