Diakonie – der soziale Dienst der evangelischen Kirchen

Welt-Aids-Tag Gottesdienst am 1. Advent

Welt-Aids-Tag Gottesdienst am 1. Advent

Wie jedes Jahr findet am 1. Dezember der Welt-Aids-Tag statt.

Rund um den Globus erinnern zu diesem Datum verschiedenste Organisationen an das Thema Aids und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit Infizierten, Kranken und den ihnen Nahestehenden zu zeigen. Der Welt-Aids-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist.

Auch in Deutschland stieg im letzten Jahr die Zahl der Neuinfektionen vor allem in der Altersgruppe der 20 – 24-Jährigen an.Durch unzureichend geschützten Geschlechtsverkehr infizierten sich 3.190 Männer und Frauen neu mit dem – immer noch tödlichen (!) – HI-Virus. Auch die Ansteckung mit Syphilis hat stark zugenommen.

Nach wie vor klagen HIV-Infizierte über Diskriminierungen und haben (berechtigte) Angst, sich zu outen. Nach wir vor reagieren Menschen hysterisch und unsachlich, wenn bekannt wird, dass eine Betroffene/ ein Betroffener an der Schule ist oder in der eigenen Gemeinde lebt.

Aufklärung und vor allem Gespräche über die Krankheit, über Schutz vor Übertragung und über die Menschen hinter den Zahlen sind also auch im Jahr 2013 unverändert wichtig!

Im Advent bereiten wir uns darauf vor,  dass Gott in die Welt kommt und sich an die Seite derer stellt, die leiden, krank oder  einsam sind. In diesem Gottesdienst stellen wir uns an die Seite der HIV-Infizierten und ihrer Angehörigen. Wir wollen dazu beitragen, dass Menschen in unserer Gesellschaft nicht ausgegrenzt werden, sondern Mitmenschlichkeit und Unterstützung erleben.

Die Konfirmandinnen  und Konfirmanden in Vielbrunn gehen mit gutem Beispiel voran und gestalten den Gottesdienst am 1. Advent in der ev. Kirche.

Helga Fehrmann von der Aidsberatungsstelle des Odenwaldkreises und Anja Scheibel von der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familie und Sexualität des Diakonischen Werkes werden anwesend sein und im Anschluss an den Gottesdienst für Gespräche und Auskünfte bereit stehen,